Chinas Stahlmarkt dürfte sich Mitte März allmählich erholen
Ab Mitte März dürfte sich der chinesische Stahlmarkt allmählich stabilisieren und erholen. Mit steigender Nachfrage haben sich die Markttransaktionen intensiviert, und sowohl Händler als auch Stahlwerke befinden sich in einer kritischen Phase des Lagerabbaus. Bei stabilen Produktionsniveaus verbessert sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, was die Stahlpreise stützt und die Voraussetzungen für potenzielle Preissteigerungen schafft. erhöht.
Wichtige Markttrends:
Der Stahlpreis von 3.300 Yen/Tonne ist für die Saison relativ niedrig. Selbst nach den starken Anpassungen nach den Feiertagen blieben die Preise über 3.200 Yen/Tonne und festigten damit die Unterstützung bei 3.300–3.400 Yen/Tonne.
Das nächste wichtige Preisziel liegt bei 3.500 Yen/Tonne und hängt von koordinierten Faktoren wie Produktion, Lagerbestand, Kosten und Nachfrage ab.
Die Rohstoffpreise bleiben schwach: Koks-Futures liegen bei etwa 1.600 Yen/Tonne, Kokskohle bei etwa 1.050 Yen/Tonne und die Eisenerzpreise stehen unter Druck.
Eine erhöhte Stahlproduktion könnte die Nachfrage nach Rohstoffen erhöhen und so zu einem verzögerten Preisanstieg bei den Vormaterialien führen, was wiederum Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung der Stahlpreise hätte.
Marktausblick und externe Faktoren:
Trumps Zollpolitik – die USA werden einen Zoll von 25 % auf Importe aus Mexiko erheben und Nicht-Energiegüter aus Kanada Ab dem 2. April könnten weitere Zölle in Höhe von 25 % auf EU-Autoimporte folgen.
Handelsbarrieren für chinesischen Stahl – Südkorea und Vietnam haben Antidumpingzölle auf chinesische Grobbleche und warmgewalzte Coils eingeführt, was Befürchtungen hinsichtlich Exportbeschränkungen und eines inländischen Überangebots aufkommen lässt.
Lagerbewegungen – Ende Februar meldeten wichtige Stahlunternehmen einen Rückgang der Stahlbestände um 42.000 Tonnen (-2,5 %). Der Gesamtbestand liegt jedoch weiterhin 31,9 % über dem Jahresanfang, was den Marktdruck erhöht.
Daten zu Baggerverkäufen – Ein Anstieg der Baggerverkäufe im Februar um 52,8 % im Vergleich zum Vorjahr, einschließlich eines Anstiegs der Inlandsverkäufe um 99,4 %, deutet auf eine starke Nachfrage nach Infrastruktur hin und stützt den Stahlmarkt.